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Die Musikschule ist stets bestrebt, das Unterrichtsangebot aktuell zu gestalten und sinnvoll zu erweitern. Seit März 2006 bieten wir auch das Fach “Rhythmik” an. Dieses
Unterrichtsangebot hat in den letzten Jahren konstant Einzug in die Musikschulen gehalten, nun hat auch unsere Musikschule dieses attraktive Unterrichtsangebot mit einer speziell ausgebildeten Fachkraft in das
Programm aufgenommen. Nachstehend finden Sie die wichtigsten Information zur Rhythmik.
Rund um die Rhythmik
Kinder wollen lernen, entdecken, ausprobieren und riskieren; sie wollen toben, springen, sausen, balancieren und Kraft zeigen. Sie genießen die Lust an Chaos aber auch die Geborgenheit in der Ordnung,
die Freude an der Bewegung, am Rhythmus und am Spiel, aber auch die Faszination der Stille.
Rhythmik bietet den Kindern Spielräume, Bewegungs- und Begegnungsräume, in denen sie grundlegende Erfahrungen mit sich und ihrer Umwelt machen können. Dabei prägt jedes Kind mit seiner Einzigartigkeit
und seinem Entwicklungspotential den Verlauf und die Themenwahl der Rhythmikstunden.
Durch aufmerksames Wahrnehmen und neugieriges Experimentieren mit dem Körper, mit Instrumenten und Sprache, Farben, Formen und Objekten, trägt Rhythmik einerseits zur Persönlichkeitsentfaltung bei und
ermöglicht andererseits einen elementaren Zugang zu kreativem Gestalten und den verschiedenen Künsten.
Auf was wird im Unterricht Wert gelegt?
In der Rhythmik wird gestampft und geklatscht, rhythmisch gesprochen und gesungen. Mit Hand und Fuß werden Melodiebögen in den Raum gemalt oder die Form eines Musikstückes mit Objekten
sichtbar gemacht. Der jeweiligen Altersstufe entsprechend kann sich das Kinder der vielfältigen Welt der Musik annähern und erlebt Musik mit allen Sinnen: hörend – bewegend – improvisierend.
Charakteristisch in der Rhythmik ist, dass die Menschen
nach dem Grundsatz: „Erleben – Erkennen – Benennen“ lernen, also über ihr Tun lernen.
ressourcenorientiert gefördert werden – d.h. man orientiert sich immer an dem was schon vorhanden ist, nicht am dem was fehlt.
individuelle Lösungen finden können.
auf eine ganzheitliche Art und Weise gefördert werden, d.h. mit all ihren Sinnen Eindrücke aufnehmen können.
durch die Anwendung von breit gefächerten Mitteln die Möglichkeit erhalten, sich individuell auszudrücken.
in ihrem gesamten Verhalten eine Harmonisierung erfahren.
Ziele der Rhythmik
Musikalische Ziele, z.B.:
Entwicklung der Sensibilität des Gehörs (z.B. Klänge unterscheiden, sich im Raum zurechtfinden)
Einsatz von Körperperkussion (z.B. Stampfen, Klatschen, Patschen)
Instrumentalspiel auf verschiedenen Holz-, Fell- und Metallinstrumenten
Erfahren von musikalischen Elementen (z.B. Tonhöhe, Tondauer, Klangfarbe)
Motorische Ziele, z.B.:
Freude an der Bewegung
Intensivierung des Körperbewusstseins und Förderung der Sensomotorik
Schulung des Gleichgewichtsinns und der Geschicklichkeit
Bewusste Wahrnehmung von Ruhe und Aktion
Soziale, persönlichkeitsbildende Ziele, z.B.:
Schulung des Selbstbewusstseins und der Selbstwahrnehmung
Erfahrung der Eigenständigkeit und Abhängigkeit in einer Gruppe und das Erleben von Gemeinsamkeit
Entwicklung von Verantwortungsgefühl
Initiative ergreifen aber auch zurücktreten können
Offenheit für Neues und Entwicklung von Kreativität und Ästhetik
Wer ist geeignet?
Alle Kinder zwischen 4 und 8 Jahren. Gruppeneinteilung:
- 4- bis 5-jährige
- 5- bis 6-jährige
- 6- bis 8-jährige.
Da sich Rhythmik auch besonders in der Heil- und Sonderpädagogik bewährt hat und auch viel integrativ gearbeitet wird, ist demnach auch die Teilnahme von Kindern mit leichten Beeinträchtigungen und
behinderten Kindern in den verschiedenen Gruppen möglich:
- Kinder mit Sprachauffälligkeiten (z.B. als ergänzende Fördermaßnahme zur logopädischen Behandlung)
- Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten oder Integrationsschwierigkeiten
- Kinder mit leichten Bewegungsstörungen
- Kinder mit Lernschwierigkeiten
Durch eine intensive Elternarbeit sollen die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützt werden. Dies kann geschehen durch regelmäßige Elternbriefe, welche die Eltern über das Geschehen in der Gruppe
auf dem Laufenden halten und durch gelegentliche Zuschau- oder Mitmachstunden. In einer Integrativgruppe können auch Beratungsgespräche nötig werden.
Unterrichtsform
Was wird benötigt?
Mitzubringen sind: Bewegungskleidung, Gymnastikschuhe
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