|
Als Zierde und Wahrzeichen der Stadt Illertissen
( ca. 15.000 Einwohner, 513m über NN) grüßen das imposante, im 12./13. Jahrhundert entstandene, Vöhlinschloß und die 1590 erbaute Pfarrkirche St. Martin mit einem Hochaltar das Bildhauers
Christoph Roth. Zu Illertissen mit Dornweiler gehören die Stadtteile Au, Betlinshausen, Jedesheim und Tiefenbach. Die Stadt bietet ein umfassendes kommunales und kirchliches Erziehungs-
und Schulangebot: 8 Kindergärten (teilweise mit Ganztagesbetreuung), 4 Grundschulen, Hauptschule, Realschule und Gymnasium, Berufsschule mit
Berufsfachschule, Krankenpflegeschule, Schule für individuelle Lernförderung, Volkshochschule, berufsgenossenschaftliches Bildungszentrum für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.. 1989 tritt
Illertissen der Vöhringer Musikschule bei. Daneben gibt es ein umfassendes Freizeit- und Sportangebot: Freizeitbad Nautilla, Großsportanlage mit Stadion für den Schul- und Vereinssport, Sportanlagen in allen
Stadtteilen. Der Sportflugplatz ist für Flugzeuge bis 2000 kg geeignet. Über 100 Vereine beleben mit ihren Aktivitäten die Stadt. Jeder Stadtteil blickt mit Stolz auf seine Musikkapellen, Gesangvereine und sonstigen
Vereinigungen. Die Freilichtaufführungen der "Schwabenbühne" vor der Kulisse des Vöhlinschlosses zählen zu den sommerlichen Highlights von Illertissen.
Archäologische Funde aus der mittleren Bronzezeit lassen auf eine Besiedlung um
1600 v.Chr. schließen. In dem von den Alamannen besiedelten Illertal war "Tussa", später "Tüssen" (= Ortschaft bei dem Brunnen), eine bedeutende Wasserfestung.
Illertissen wird erstmals 954 n.Chr. in der Lebensbeschreibung des hl. Bischofs Ulrich erwähnt. Das Schloß Illertissen der Grafen von Kirchberg wird 1330
erstmals erwähnt. 1430 erlangte die Herrschaft von Kirchberg das Marktrecht und die hohe Gerichtsbarkeit durch Kaiser Sigismund. Neben Bauern und
Handwerkern waren in Illertissen Weber und Bierbrauer ansässig. Das Schloß wechselte in der Folge mehrfach seine Besitzer. 1520 erwarb der Patrizier Erhard II. Vöhlin Schloß und
Herrschaft Illertissen. Heute noch wird die Schloßkapelle von 1751 als Rokoko-Kleinod geschätzt und ist zusammen mit dem Heimat- und Bienenmuseum zu besichtigen. Nach rund 230 Jahren ging die Herrschaft
der Vöhlin zu Ende. 1803 ging das Schloß Illertissen in die "Kurpfalz Bayern" über. Seitdem ist es im Besitz
des Bayerischen Staates. Die Stadt führt das 1530 von Erhard Vöhlin verliehene Wappen. Es zeigt in Rot einen aufrecht stehenden Löwen, überdeckt von einem schwarzen Balken mit den drei silbernen
Großbuchstaben "P" ("Pugnamus pro Pace" - "Wir kämpfen für den Frieden").
1954 wurde Illertissen zur 1000-Jahr-Feier zu Stadt erhoben. Auch wenn die ehemalige Kreisstadt Illertissen im Zuge der Kreisreform Einrichtungen an den Landkreis Neu-Ulm abgeben mußte, hat die Stadt
als regionales Mittelzentrum im südlichen Landkreis nichts von ihrer wirtschaftlichen Bedeutung eingebüßt. Größere und mittlere Unternehmen und eine Vielzahl von Handwerksbetrieben prägen das Bild des
Mittelzentrums Illertissen. Neben Pharmazie und chemischer Industrie sowie den gängigen Produktionssparten vom Maschinenbau über die Holzverarbeitung bis hin zur Kunststoffproduktion- und
verarbeitung sind selbst eine Weberei und Färberei, eine Verzinkerei sowie zwei namhafte Konditoreiwaren / Pralinenhersteller in der Unternehmenspalette von ca. 500 Betrieben der Stadt vertreten.
1. Bürgermeisterin der Stadt Illertissen ist Marita Kaiser.
Illertissen ist im Internet vertreten unter:
http://www.illertissen.de
Zurück zur Hauptseite
|